Erst zwei, dann drei, dann vier, und nach weiteren zwei langen Jahren ist endlich Battlefield 1 draußen! Moment mal, wieso 1 und nicht Battlefield 5? Das ist in der Tat eine gute Frage. Naheliegend ist, dass die Entwickler die chronologische Reihenfolge der Teile einhalten wollten. Und so ist es nur logisch, dass der neue Teil, der in der Zeit des Ersten Weltkrieges und damit lange vor den anderen Stories des First-Person-Shooter-Klassikers spielt, auch namentlich vorangestellt wird.

Die Schauplätze sind unter anderem die Westfront, die italienischen Alpen sowie die arabische Wüste. Wer jetzt an Monate andauernde bewegungslose Grabenkämpfe um 20 Meter lange Niemandsland-Abschnitte denkt, weit gefehlt. Battlefield bleibt seinem arcardigen Motto treu, und das ist auch gut so. Im Multiplayer geht es schnell hin und her, die Waffenauswahl ist groß und besteht aus einer gesunden Mischung Repetierern und Schnellschussgewehren.

Die Schauplätze sind unter anderem die Westfront, die italienischen Alpen sowie die arabische Wüste. Wer jetzt an Monate andauernde bewegungslose Grabenkämpfe um 20 Meter lange Niemandsland-Abschnitte denkt, weit gefehlt. Battlefield bleibt seinem arcardigen Motto treu, und das ist auch gut so. Im Multiplayer geht es schnell hin und her, die Waffenauswahl ist groß und besteht aus einer gesunden Mischung Repetierern und Schnellschussgewehren.

Grafisch kann das Ganze aber überzeugen, gerade die Alpen-Map macht richtig viel Spaß, sieht hervorragend aus und ist level-architektonisch ein Hochgenuss für jeden, der auf solch umfangreiche und schön detailierte Maps steht.


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Der Multiplayer ist das Herzstück der Battlefield-Reihe, und dieser macht nach dem etwas unbeliebten Battlefield-Hardline gerade Anhängern der Bad-Company-Teile echt wieder Spaß. Pluspunkt.Aber wie sieht es mit dem Singleplayer aus? Vorneweg sei gesagt, dass EA und Dice auch die letzten Teile je mit einem kurzen und actiongeladenen Singleplayerteil ausgestattete haben. Leider konnten dieser die meisten Spieler nicht wirklich überzeugen. Gerade bei Battlefield 4 wurde der fatale Fehler gemacht, dass man die letzte Mission dreimal vollenden musste, um alle durch Erfolge gebundenen Multiplayer-Waffen freizuschalten. Sowas geht leider gar nicht und wurde zu Recht hart kritisiert.

Und wie sieht es im Ersten-Weltkrieg-Teil der Serie aus? Er macht Spaß! Der Singleplayer besteht aus fünf unabhängigen interessanten Kriegsgeschichten. Diese können in beliebiger Reihenfolge gespielt werden und dauern je ein bis zwei Stunden, sind gameplaytechnisch an den Multiplayer angelehnt und schreiben einem selten vor, wie man seine Ziele erledigen soll. Trotzdem gibt es immer einen roten Faden, der sich durch die Geschichte zieht. Man spielt einen Helden aus so gut wie allen Fraktionen und erlebt dessen Geschichte. Leider spielt man nie einen Deutschen, aber man kann ja hoffen, dass mit den DLC´s eventuell noch eine weitere Story dazukommt.

Unterm Strich ist das neue Battlefield einen Blick wert für jeden, der Bock auf große Schlachten hat und der über ein grafisches Feuerwerk und Sounddesign die kleinen Realismuslücken verzeihen kann. Wer das nicht kann, sollte sich das auf Steam erhältliche Spiel “Verdun” anschauen. Es bildet hier ein bedrückenderes und realistischeres Bild des ersten Weltkrieges ab.

 

 

 

Fotos: EA Games

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