Passend zum kleinen Survival-Guide für Erstsemester kommen hier auch schon all die Dinge, die ihr in Marburg nicht tun solltet. Zugegeben, einige Dinge davon tut dann wohl jeder doch einmal, aber hier kommt die Not-To-Do-Liste für alle Erstis!

  1. Im ersten Semester mehr belegen als es der Verlaufsplan empfiehlt
    Jaja, man kommt frisch von der Schule, hatte etwas Freizeit und ist top motiviert, um ins interessante Studium zu starten und so richtig loszulegen. Aber: Übernehmt euch nicht! Das ist nicht mehr Schule und ihr seid froh um jede freie Stunde.
  2. Hohe Schuhe in der Oberstadt tragen
    Abgesehen davon, dass man es in Marburg ohne den Oberstadtaufzug eh nicht in hohen Schuhen in die Oberstadt hinauf schafft, endet der Weg spätestens dort oben inmitten dicken Pflastersteinen und tiefen Fugen.
  3. Marburg als „große“ Studentenstadt betrachten
    Vom Dorf in die große Stadt – endlich öffentliche Verkehrsmittel unmittelbar vor der Haustür und nächtliches Big-City-Life? Nicht in Marburg. Hier fahren manche Buslinien abends nur bis um acht. Allgemein ist Marburg ein schlummerndes Städtchen mit Dorfcharakter, gemütlichen Kneipen und kreativen Locations.
  4. Mit dem Auto zur Uni fahren
    Wer mit dem Auto zur Uni fahren möchte, wird niemals pünktlich da sein. Die Marburger Parksituation ist eine Katastrophe, die meistens letztendlich in irgendeiner Art und Weise illegal endet.
  5. Auf leeren Magen ins Delirium
    Hört sich wie ein sehr allgemeiner Tipp à la „fettig essen vor dem Saufen“ an, aber gemeint ist hier die berühmt-berüchtigte Kneipe im Steinweg namens Delirium. Ersti-Woche, Kneipentour: Da darf der gute „rostige Nagel“ im Deli nicht fehlen. Den aber auf leeren Magen? Nicht so gut.
  6. Politisch uninformiert sein
    Marburg ist die Stadt der politischen Stimmen. Da hat jeder seine Meinung und jeder wird gehört. Mitreden ist angesagt, also informiert euch, über das, was um euch passiert.
  7. In der Universitätsstraße Fahrrad fahren
    Diese Stadt ist eigentlich nur zu Fuß super. Autos wurden bereits ausgeschlossen und auch das Fahrradfahren wird in manchen Straßen durch dauerhafte Baustellen, eine sündhafte Straßenführung und unerklärlich verschwindende Radwege erheblich erschwert.
  8. Kommilitonen aus der eigenen Fakultät abschleppen
    Insbesondere hier gilt wieder: Marburg ist ein Dorf. Wer da seine Bekanntschaften macht, muss damit rechnen, dass der oder diejenige plötzlich an der REWE-Kasse hinter einem steht. Finger weg, Freunde! Erst recht in der eignen Fakultät. Diese Leute werdet ihr noch länger sehen müssen als euch lieb ist!
  9. Vor einer Klausur sagen, dass es reicht, sich den Stoff morgens kurz durchzulesen
    Man ist die Schule gewöhnt und liest vor einem Test fix über den Stoff drüber. Nicht mehr in der Uni. Hier ist jede Klausur wie Abitur. Sagt man zumindest immer so schön. Also ran halten!
  10. In den Spiegel im Oberstadtaufzug gucken
    Egal, wie schön du dich fühlst, das Licht in diesem Spiegel wird es zerstören. Also immer schön mit dem Rücken zum Spiegel stellen!
  11. Jemanden daten, der im Spiegel des Oberstadtaufzugs gut aussieht
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    Diese Menschen sind suspekt.

Wenn ihr diesen Punkten aus dem Weg geht, kann euch eigentlich nichts mehr passieren!

 

Foto: Philipp Queitsch

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