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auf dem weg nach abalonia präsentiert von Visions, intro, OX & livegigs.de

„Wir können alles und alles können wir sein“ wurde sich bereits auf den letzten Fetzen unschuldiger Haut tätowiert. Seit Jahren wird lauthals die Aufforderung mitgeschrien, nicht so zu sein wie ich, sondern doch eher wie Deine Mutter. Die Frage, ob das Elternhaus oder gar der Kopf oder die gottverdammte Leere in nem viel zu kalten Herz der Grund ist, wird nach wie vor mit einem lapidaren „Wer weiß das schon“ beantwortet. Bei all dem wird nicht vergessen, dass es weiter geht. Voran! Voran!
Und bevor sie im Sommer wieder ernten wollen und wir uns ins Maisfeld legen wollen, wird die Band, die für das hier verantwortlich ist, ein neues Album veröffentlichen. Selbstverständlich werden dann auch wieder Konzerte gespielt. Und genau aus dem Grund sitzen wir gerade zusammen, um zu erzählen, dass es eine neue Tour geben wird. Denn bei vier wird dann verreist und Du kommst mit…

Zwei Jahre nach dem letzten Album „Stadt der Angst“ und 16 Jahre nach der Gründung von Turbostaat ist am 29.01.2016 mit „Abalonia“ das sechste Album der Husumer Band erschienen.
Wie alle großen Pläne begann auch diese Platte mit einer losen Ahnung. Es war ungefähr im Januar 2014, als die gesellschaftliche und politische Entwicklung in der Bundesrepublik dem Turbostaat-Gitarristen und Songschreiber Marten Ebsen noch ein bisschen mehr Sorgen bereitete als in den Jahren zuvor. Pegida gab es noch nicht, aber auf dem Mittelmeer kenterten die Boote und auch sonst deutete vieles auf die aktuelle Lage in diesem Land hin. Jedenfalls beschäftigten Ebsen eine Vielzahl scheinbar singulärer Ereignisse, die sich schließlich zu einem Strang verdichteten. Marten sprach also mit seinen Turbostaat-Kollegen Jan (Gesang), Rollo Santos (Gitarre), Tobert (Bass) sowie Peter (Schlagzeug), und gemeinsam entwickelten sie das Bedürfnis, den zunehmenden Fremdenhass, sonstige gesellschaftliche Fehlentwicklungen und die Verwerfungen des Kapitalismus als Gesamtbild zu beschreiben.
So entstand die Idee für die fiktive Geschichte von der Frau Semona, die ihr gewohntes Umfeld hinter sich lässt und sich auf die Suche nach Abalonia begibt. Ein imaginärer Schicksalsort irgendwo zwischen „Game Of Thrones“ und Homers „Odyssee“ und und Kerouacs „On The Road“. Turbostaat entwerfen mit „Abalonia“ also eine Art tief im
Husumer Watt verwurzeltes, düsterlackiertes Punkrock-„Born To Run“.
Nun haben die fünf natürlich bereits in der Vergangenheit das klassische Punk Genre gesprengt. Laufzeiten über fünf Minuten sind bei ihnen keine Seltenheit. Die Konsequenz aber, mit der auf „Abalonia“ Erzählung und Musik zusammenfinden, ist für die Band eine Premiere.
Aufgenommen wurde „Abalonia“ schließlich nach anderthalbjähriger Vorbereitung in nur fünf Tagen an historischer Stelle: Der Turbostaat- Stammproduzent Moses Schneider buchte das Berliner Hansa Studio, wo Pult-Legende Peter Schmidt mischte, der Geist von David Bowie mitschwang und auch schon Depeche Mode ihre Musik
aufnahmen.
Selbstverständlich werden nach der Veröffentlichung auch wieder Konzerte gespielt. Nach einer Tour im Januar / Februar, wo die Band in kleinen, ausgewählten Szeneclubs der Republik das Album live in kompletter Länge vorgestellt hat, folgt ab März die „auf dem weg nach abalonia“ Tour.

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Videos:
„Wolter“
„Abalonia“

Vorverkauf: 16,- (+ Geb.)
Abendkasse: 20,-

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