Wer sich den Trailer des Streifens „Bad Moms“ mit Mila Kunis in der Hauptrolle ansieht, denkt zuerst einmal an eine amerikanische Komödie wie sie im Buche steht. Aber sind stumpfer Humor und flache Witze wirklich das, was diesen Film ausmacht? Wir haben ihn uns im Cineplex Marburg angesehen und sagen’s euch!

Man merkt bereits in den ersten paar Minuten, dass es sich bei dem Film nur um eine Komödie handeln kann. Mila Kunis spielt eine junge Mutter, die genug davon hat, ihren Mann von vorne bis hinten zu bedienen und Kinder zu haben, die sich nicht einmal eigenständig ein Brot schmieren können.

Sie und einige andere Mütter gründen gemeinsam also die „Bad Moms“, einen Club, der die Freiheit bietet, einfach mal wegzugehen, wenn die Kinder im Bett sind oder den Kindern zuzutrauen, dass sie morgens den Bus oder das Fahrrad zur Schule nehmen. Das geht so lange gut, bis sie plötzlich von den anderen Müttern des Bezirks als unverantwortlich bezeichnet werden, woraufhin ein Kampf um den Posten der Elternbeiratsvorsitzenden entflammt.

Schon nach den ersten Szenen hat man nicht sonderlich große Erwartungen an den Film. Man denkt, dass man sich entspannt zurücklehnen und sich die nächsten 100 Minuten von anspruchsloser Komik berieseln lassen kann, doch das ist definitiv nicht so. Wenngleich der Film natürlich dem Genre Comedy angehört, ist er trotzdem anspruchsvoll und hat einen ernsten Hintergrund – die dauernde Überanstrengung von Müttern und die Tatsache, dass das von fast niemandem wertgeschätzt wird. Dieser ernste Hintergrund wird liebevoll und witzig verpackt und kommt damit gut beim Publikum an.

Unser Fazit: Tut eurer Mutter mal was gutes, ladet sie ins Kino ein und habt zusammen viel Spaß bei dem Film!

 

Foto: Tobis Film GmbH/dpa

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