Für die Titelgeschichte der aktuellen Ausgabe des move36-Magazins haben sich die Volontäre Lisa und Daniel auf eine nächtliche Mission begeben. Ziel der Mission: Wir wollten einen Blick in möglichst viele Müllcontainer der Supermärkte werfen und mal schauen, wie viele und welche Lebensmittel eigentlich so tagtäglich im Müll landen.

Mit von der Partie war Peter (Name von Redaktion geändert), ein Profi in Sachen Containern – zwei Jahre lang hat er regelmäßig die Mülltonnen der Supermärkte nach noch essbaren Lebensmitteln durchforstet und so teils mehr als 100 Euro im Monat gespart.

Was wir bei unserer Tour vorfanden, hat uns verdutzt und erschrocken: Zwar war die Ausbeute nicht überall immens, aber fast immer fand sich noch einiges Essbares. Das zweite Resümee, dass wir ziehen konnten: Eigentlich kann man nur beim Supermarkt Tegut richtig containern; bei Rewe, Aldi oder Edeka sind die Container kaum zugänglich. Natürlich haben wir die Lebensmittelketten mit unseren Eindrücken konfrontiert, bekamen aber teils nur unbefriedigende Antworten.

In Sachen Lebensmittelverschwendung müssen wir uns aber auch an die eigene Nase packen: Im Schnitt landen bei jedem von uns pro Jahr 82 Kilo im Müll, weil es in Kühlschrank oder Speisekammer vergammelt. Die ganze Geschichte über unsere Containern-Tour in Fulda und ob es eigentlich legal ist, Essen aus dem Müll zu fischen, liest du ab Montag im aktuellen move36-Magazin.

Natürlich haben wir unsere Container-Aktion auch in Bildern festgehalten:

 

 

 

 

 

 

Obst und Gemüse mit leichten Druckstellen fanden wir haufenweise

Container Nummer 2 offenbarte uns dann Vakuum-verpackte Schätze, bei denen lediglich das Mindesthalbarkeitsdatum abgelaufen war

Unser Container-Profi Peter assistierte Volontärin Lisa

Es gab aber auch Container, die lediglich nur Verpackungsmaterial enthielten, aber das ist eine andere Geschichte.

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