Zehn Jahre Pianale, zehn Jahre Unterstützung und Förderung junger, musikalischer Talente in Hessen. Mit einem einzigartigen Konzept begrüßt das Team der Pianale gemeinsam mit der Landesmusikakademie Hessen in Kooperation mit der Musikschule regelmäßig Teilnehmer aus aller Welt und bietet vielseitige Angebote, sowie die Chance sich stetig zu verbessern und für seine Leistungen belohnt zu werden. Heute startet die zehnte Pianale startet, und die Pianisten zeigen in den kommenden Wochen in den Schlössern der Region, was sie drauf haben.

Ein Text von Patrick Spatzier

Über drei Wochen verteilt, werden die Teilnehmer der zehnten Pianale sechs Stunden pro Tag an intensiven Workshops teilnehmen und an ihren Interpretationen bekannter Pianostücke feilen.

Was einst so klein begann, ist mittlerweile ein internationaler Selbstläufer. Bereits 411 Pianisten aus 41 Ländern haben in den vergangenen Jahren die Herausforderungen der Pianale bewältigt. Allein dieses Jahr werden Teilnehmer aus 21 Ländern anwesend sein. Dies sei „ein Rekord“, so Uta Weyand-Schäfer, Initiatorin und 1. Vorsitzende des Pianale Freunde e.V. In Interpretationskursen und Sprachworkshops für Musiker trainieren die Teilnehmer mit anerkannten Pädagogen und Pianisten.

Doch nicht nur das reine Lernen steht im Vordergrund. Das gelernte wird während der Pianale in Konzerten vor atemberaubenden Kulissen live erprobt. Denn ihr Repertoire konzertfähig zu gestalten, das Publikum zu begeistern und das eigene Auftreten unter Beweis zu stellen, das sind die Ziele der Pianale. Dabei treten sie gegen die anderen Teilnehmer an. Die Finalisten werden in London auftreten, und der beste Student bekommt die Möglichkeit, mit dem Fuldaer Kammerorchester aufzutreten.

Christoph Stibor, Leiter der Musikschule Fulda, zukünftiger Leiter des Schlosstheaters Fulda, Uta Weyand-Schäfer, Pianale-Gründerin, international gefragte Konzertpianistin und Musikpädagogin und Lothar Behounek, Direktor der Landesmusikakademie Hessen Schloss Hallenburg Schlitz informieren über das Pianale-Programm. Foto: Patrick Spatzier
Christoph Stibor, Leiter der Musikschule Fulda, zukünftiger Leiter des Schlosstheaters Fulda, Uta Weyand-Schäfer, Pianale-Gründerin, international gefragte Konzertpianistin und Musikpädagogin und Lothar Behounek, Direktor der Landesmusikakademie Hessen Schloss Hallenburg Schlitz informieren über das Pianale-Programm. Foto: Patrick Spatzier

Trotz der Wettbewerbsnatur dieser Veranstaltung „rücken die Teilnehmer eng zusammen und knüpfen starke Bande untereinander“, wie es Frau Uta Weyand-Schäfer betont. Das Miteinander stehe mehr im Vordergrund und das Knüpfen internationaler Kontakte, wobei die Teilnehmer von Person zu Person sehr unterschiedlich sind. Für die Studenten werden weiterhin Sprachkurse in Englisch angeboten, die während der drei Wochen täglich stattfinden.

All dies kann die Öffentlichkeit persönlich mitverfolgen, denn die Konzerte werden in historischen Orten, wie zum Beispiel im Stadtschloss, abgehalten.

Das Eröffnungskonzert findet heute Abend um 19 Uhr im großen Saal des Schlosses Fasanerie statt.

 

  Das Programm der Pianale – Samstag, 30. Juli, 19:30 Uhr im Kanzlerpalais in Fulda – vhs-Forum

– Sonntag, 31. Juli, 19:30 Uhr in der Kunststation Kleinsassen – Hofbieber
– Dienstag, 2. August, 19:30 Uhr in Lauterbach – Rokoko-Saal
– Donnerstag, 4. August, 19 Uhr in der Theologischen Fakultät in Fulda – Auditorium maximum
– Freitag, 5. August, 20 Uhr im Eichenzeller Schlösschen – Kultursaal
– Sonntag, 7. August, 11.15 Uhr im Schloss Hallenburg in Schlitz – Konzertsaal
– Montag, 8. August, 19 Uhr in der Orangerie in Fulda – Gelber Saal
– Mittwoch, 10. August, 10:30 Uhr in der Propstei Johannisberg in Fulda – Festsaal
– Donnerstag, 11. August, 18 Uhr im Klinikum Fulda – Eingangshalle
– Freitag, 12, August, 19:30 Uhr in der alten Universität in Fulda – Aula
– Sonntag, 14. August, 17 Uhr im Stadtschloss Fulda – Fürstensaal – Abschlusskonzert
Alle Informationen zu den Konzerten gibt es auf der Homepage der Pianale.
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